Aktuell zu meinem Buch

In der Demokratie gibt es eine Pflicht,
die allen anderen vorgeht:
Nämlich zu sagen, was ist!

Tops & Flops

Unser traditionsreiches Reichstagsgebäude in Berlin:
DEM DEUTSCHEN VOLKE GEWIDMET! Und überall sieht man auch die „Raute der Macht“: Die CDU wirbt unter dem Motto „In guten Händen“ großflächig mit der typischen Handhaltung der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

FinanzBuch Verlag, 288 Seiten, 25 Euro inkl. Versand,
www.verlorenes-deutschland.de

Auf der Suche nach
dem verlorenen Deutschland

Max Otte: Meine Geschichte!

Ökonom, Investor, Unternehmer und bekannter Krisen-Erklärer: All das ist Max Otte! Und nun macht sich der Bestseller-Autor mit seinem neuen Buch auch noch auf die Suche nach sich selbst.

Bereits der Titel klingt sehr literarisch: „Auf der Suche nach dem verlorenen Deutschland“ und die Unterzeile: „Notizen aus einer anderen Zeit“. Schon die ersten Sätze zeugen von erzählerischer Kraft: „In meinem knapp sechzig Jahren habe ich bereits mehrere Leben gelebt. Im Moment befinde ich mich so ungefähr in meinem vierten – dem des Aktivisten und Philanthropen, der sein Unternehmerdasein langsam zurückfährt. In diesem Buch kehre ich zum Ursprung zurück. Zum ersten Leben. Ich will bereit sein“, so Max Otte. Er berichtet über seine Kindheit, seine Eltern, die Großeltern und die Menschen, die ihn beeinflussten.

Ja, es ist seine Geschichte: autobiografisch. Er schreibt über all das, was ihn geprägt und befähigt hat, gewisse Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Wie funktioniert der Kompass eines solchen Erfolgsmenschen?

Ja, der Max Otte will uns mitnehmen auf die Suche nach dem verlorenen Deutschland. Mit ihm können wir entdecken, welche Schätze unsere Erinnerung zu bieten hat. Aber nur wenn wir sie hegen und bewahren, geben sie uns Kraft für die Gegenwart und weisen in die Zukunft. Da bin ich ganz bei Otte, entdecke sogar gewisse Parallelen zu seinem aufregendem Leben: Wie meine Familie kommen auch seine Angehörigen aus Schlesien, sie haben wie ich Flucht und Vertreibung erlebt. Und Otte ist wie ich ein glühender Patriot, der für die Meinungsvielfalt kämpft.

Ja, dieser Ökonomie-Professor kann nicht nur wertvolle Anlage-Tipps geben, sondern sieht unser Deutschland mit klarem Blick. Interessant auch, dass er 40 teils farbige Bilder aus seinem Leben veröffentlicht.

1.200 Seiten Sprengstoff!

Drei neue politische Sachbücher,
aktuell, aufklärend und kritisch

Rezension 1

Verlag zeitgeist, 320Seiten, 19,90

Wie immer mutig und provokant der renommierte Schriftsteller Dr. Wolfgang Bittner mit seinem neuen Buch „DEUTSCHLAND – verraten und verkauft. Hintergründe und Analysen.“ Diese zentrale Erkenntnis vermittelt der Egon-Kisch-Preisträger, indem er die geopolitische Bedeutung Eurasiens erläutert. Bittner wendet sich vor allem dem von den USA angeführten Aggressionsbündnis gegen Russland und China zu. Weitere Stichworte sind Versailles, Weimarer Republik, Hitlers Aufstieg, Versagen der Medien, aber auch die Corona-Krise in Verbindung mit dem sogenannten Great Reset. „Die USA maßen sich an, Einfluss auf alles zu nehmen, was in der Welt geschieht“, schreibt Bittner. Deutschland ist für ihn seit 1945 nur noch ein Frontstaat und Brückenkopf der USA. Er fordert eine fundamentale Umorientierung, zu der er mit seinem Buch beitragen möchte. Das Werk bietet zudem 33 Abbildungen. Ein Fundus an politischem und historischem Wissen.

Rezension 2

United p.c., 633 Seiten, 33 Euro

Ebenso empört und zornig, aber auch mit viel Herzblut geschrieben, die Neuerscheinung des Pfälzer Historikers Dr. Hans-Jürgen Wünschel: „Ich klage an. Sozialismus.“ Es ist eine Abrechnung mit dem weltweiten Sozialismus. „Belegt durch Freiheitsfeindlichkeit, Gewaltbereitschaft und Antisemitismus dieser Ideologie, die immer noch herrscht“, so der ehemalige akademische Direktor. Wahrlich ein Rundumschlag: In den Kapiteln geht es um Elite und nichtwissende Masse, sozialistische Hexenjagd, Wegtabuisieren von Geschichte oder die Mär vom sozialistischen Hambacher Fest 1832. Sein Buch hat streitbare Autor seinen Söhnen Ulrich und Jörg gewidmet, und er fügt hinzu: „Mein Vater litt unter Sozialisten, seine beiden Brüder wurden im Juli 1944 von Sozialisten ermordet.“ Abgerundet wird das explosive Werk mit einem Literaturverzeichnis und Anmerkungen zur Erinnerungskultur. Jedes Kapitel schließt mit: „Es ist unfassbar!“ Ja, Dr. Wünschel hat sich Wut und Trauer von der Seele geschrieben!

Rezension 3

FinanzBuch Verlag,
256 Seiten , 20 €

Wortgewaltig und weitsichtig präsentiert sich einmal mehr der Ökonomie-Professor Max Otte mit seinem brandneuen Buch: „Die Krise hält sich nicht an Regeln. 99 Antworten auf die wichtigsten Fragen nach dem Corona-Crash“. Der politische Aktivist schreibt einen Bestseller nach dem anderen. Interessant, dass der Fondsmanager das freie Spiel der Marktwirtschaft bezweifelt. Er beleuchtet in seinem Buch die Schattenseiten von Kapitalismus und Globalismus. Der Mutmacher Otte, der schon mit seinem Buch „Weltsystemcrash“ seine Leserschaft aufklärte, hält die heutige Lage für ernster als in der Finanzkrise von 2008/09. Besonders lesenswert sind die Abschnitte über Deutschlands Eliten, Parteien, Lobbyisten und Manager. Angela Merkel hält er für einen Apparatschik und für ein „großes Unglück für Deutschland“. Das von ihr aufgebaute System nennt er „autokratisch“.  „Politisch einordnen lässt sich Otte am ehesten als Sozialpatriot, aber auch als Ordoliberaler und Verfechter einer Philosophie, die den Deutschen zu Zeiten Ludwig Erhards das Wirtschaftswunder beschert hat“, schreibt das Debattenmagazin Junge Freiheit. Ein pessimistisches Buch ist das trotz allem nicht, vielmehr ein kämpferisches, das aufklärt und Orientierung gibt

Kontakt: Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V.,
Unter den Linden 21, 10117 Berlin,
www.erasmus-stiftung.de, info@erasmus-stiftung.de

Magazin Faktum
Klartext in der
neuen Ausgabe

„Der Zustand der
Bundeswehr ist
besorgniserregend!“

Die Bundeswehr ist nach dem Ende des Kalten Krieges ein Sorgenkind der deutschen Politik. Sie wird zwar als notwendig erachtet, doch von der Politik miserabel behandelt. Dennoch wird der Bundeswehr von den Konservativen eine entscheidende Rolle als Garant der nationalen Souveränität zugeschrieben. Es ist begrüßenswert, dass die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung der Armee eine neue Ausgabe ihres Magazins Faktum widmet.

„Faktum setzt sich mit Vergangenheit, Gegenwart sowie den Erfordernissen für eine Bundeswehr mit Zukunft auseinander. Denn eines ist gewiss: so darf es nicht weitergehen“, meint Stiftungs-Vorsitzende Erika Steinbach im Editorial. Der Titel „Die Bundeswehr zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ verrät, dass die sechs Aufsätze von fachkundigen Autoren stammen, allesamt Offiziere der Bundeswehr. „Der derzeitige Zustand der Bundeswehr ist besorgniserregend“, klagt Ex-Generalleutnant Joachim Wundrak, AfD-Spitzenkandidat in Niedersachsen für die Bundestagswahl. Besonders kritisch bewertet Wundrak den Ausverkauf der nationalen Rüstungsindustrie: „Das Geltungsbedürfnis von Politikern oder humanitäre Gefühlsduselei darf nicht Maßstab für den Einsatz von Militär sein.“

Für einen Kurswechsel in der Sicherheitspolitik plädiert Georg Pazderski, Ex-Oberst und Fraktionschef der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus. Seinen Beitrag „Wege aus der Krise“ dokumentiert er mit Grafiken und Tabellen. Und Gerold Otten  (MdB, Oberst d. R.), der eine Wiedereinführung der Wehrpflicht fordert, skizziert die verteidigungspolitischen Konzepte der sechs größten deutschen Parteien. Ebenso hochaktuell der Aufsatz des Reserveoffiziers und Rüstungsmanagers Otmar Schultheis, der eine vernichtende Bundeswehrbilanz zieht. Vor allem wehrt sich Schultheis gegen die scheinbare Problematik „Rechtsradikalität in der Bundeswehr“, die seiner Meinung nach überhöht ist.

„Das Themenheft der Erasmus-Stiftung zur Bundeswehr zeigt anschaulich, wie wichtig politische Stiftungen sind, um sachpolitische Diskussionen anzustoßen, die im Idealfall irgendwann in praktische Politik umgesetzt werden“, meint Vorsitzende Erika Steinbach. „Deshalb wollen wir Schritt um Schritt alle Säulen unserer Stiftungsarbeit mit viel Leben erfüllen.“ Eine dritte Faktum-Ausgabe für Januar 2021 ist bereits fertiggestellt. Sie wird die „Gründung des deutschen Reiches am 18. Januar 1871“, also vor 150 Jahren, nicht nur ausleuchten, sondern auch die Folgen bis zum heutigen Tag darstellen.   


Würdiger Namensgeber der Stiftung:
Desiderius Erasmus von Rotterdam
(1465/6 – 1536), nach einer Miniatur von Hans Holbein d. J.

Desiderius Erasmus von Rotterdam

Humanist, Theologe und kritischer Gelehrter
(„Über die Freiheit des Willens“)

Widerwillig ging der Jüngling ins Augustiner-Kloster, hatte sich aber dort für das Studium alter Sprachen begeistert. Sein Leben lang war Desiderius Erasmus von Rotterdam (1465/6 – 1536) ein Suchender nach der Wahrheit. In einer Zeit, die gebieterisch Entscheidungen nach rechts oder links verlangte, verschanzte sich Erasmus hinter der weisen Mäßigung, die er bei antiken Klassikern lernte. Der kritische Freigeist geißelte das Klosterleben als naturwidrig, wollte den Schulunterricht aus starren Fesseln befreien.

Seine geistvollen Schriften („Lob der Torheit“) und seine fein stilisierten Briefe genossen europäische Berühmtheit. In der religiösen Bewegung nahm Erasmus, der geistig-gedanklich zur Reformation beitrug, eine vermittelnde Stellung zu den reformatorischen Bestrebungen ein. Sein Streit mit Luther („Über die Freiheit des Willens“) führte zur Trennung von Reformation und Humanismus. Er selbst suchte ein freies, vernunftgemäßes Christentum. Über die Streitereien dieser Welt stellte er die sittliche Erziehung und die Versöhnlichkeit. Forderungen, die heute wieder überall aufgestellt werden. Desiderius Erasmus, ein wertkonservativer Europäer: In Holland geboren, in England gelehrt, in Deutschland gestritten, seit 1521 meist in Basel, dort auch gestorben.

Die Hauptinitiatoren Siebenpfeiffer und Wirth von 1832 nannten das Hambacher Fest das „Nationalfest der Deutschen“. Mit dem „Neuen Hambacher Fest“ knüpfen seit 2018 Bürgerinnen und Bürger an die demokratischen und patriotischen Traditionen an. Dazu auch Infos in meinem Buch „Die AfD-Story“, Kapitel 14: „Das Neue Hambacher Fest, hinauf, Patrioten! Zum Schloss, zum Schloss!“

3. „Neues Hambacher Fest“
Zivilcourage-Preis 2020
für Vera Lengsfeld

„Die Freiheit, die man sich nimmt, ist von unwiderstehlichem Reiz und tut unendlich gut“, sagte die Publizistin Vera Lengsfeld in ihrer Dankesrede, als sie von dem Anlageexperten Max Otte für ihr Lebenswerk mit dem „Zivilcourage-Preis 2020“ geehrt wurde. Bereits zum dritten Mal hatte Prof. Dr. Max Otte zum „Neuen Hambacher Fest“ auf das Hambacher Schloss im pfälzischen Neustadt geladen. Coronabedingt war die Veranstaltung auf 72 Gäste beschränkt. „Mit dem Fest sollen, anknüpfend an die Patrioten-Kundgebung von 1832, Freiheit, Demokratie und die deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold gefeiert werden“, so Otte, der sein Hambacher Fest als Marke patentieren ließ.

Zur Person

Vera Lengsfeld, Jahrgang 1952, ist Politikerin und freie Publizistin. Als Bürgerrechtlerin in der DDR aktiv, Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR und von 1990 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie gehörte zu den ersten Unterzeichnern der „Gemeinsamen Erklärung 2018“, die gegen die illegale Masseneinwanderung protestierte. Ihre gesamte Dankesrede auf ihrem eigenen Blog: vera-lengsfeld.de

Alternative Zeitschrift
von kritischen Denkern

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Treffen in Bonn: Loki Schmidt (+2010) im Gespräch mit Reporter Peter Hain. Ende 1974 unterstützte ich die Kanzlergattin bei Rettungsaktionen für gefährdete Orchideen

„In der Krise
bewahrt sich Charakter“

Was war die SPD früher für eine starke Partei. Ich gestehe, dass ich sie sogar mal wählte. Da gab’s ja auch noch einen Kanzler Helmut Schmidt, den führungsstarken Krisenmanager (Sturmflut, RAF, Nachrüstung). „In der Krise bewahrt sich Charakter“, so ein Schmidt-Zitat. Bei meinen Besuchen im Bonner Kanzlerbungalow sagte mir damals seine Gattin Loki Schmidt: „Hoffnung? Das ist ein Gebot, dem Politiker nicht ausweichen dürfen!“  Das habe ich mir auch als Journalist zu eigen gemacht.

Holz-Mafia, Goldgräber,
Feuer-Inferno – und jetzt noch Corona!

Meine Indianerfreunde
in großer Lebensgefahr

Die Corona-Pandemie bedroht Brasiliens Ureinwohner. Von der Ausbreitung des Virus sind bereits 38 indigene Völker betroffen, meldet die Vereinigung der Ureinwohner APIB. Das Virus erreicht mit „beängstigender Geschwindigkeit“ alle Gebiete der indigenen Völker. So haben sich schon mehr als 880 Indianer mit dem Virus angesteckt. 122 sind bereits an den Folgen gestorben. Auch die Kayapos, meine indianischen Freunde in Amazonien, beklagen immer mehr Opfer.

Ich habe eine besondere Verbindung zum Regenwald in Amazonien, denn dort lebt mein Freund Payé, der Häuptling der Kayapos. Im Herbst 1988 besuchte ich in Brasilien als Reporter seine Heimat am Rio Xingu, blieb einige Wochen bei dem Stamm (Foto unten). Schon damals wurden die indigenen Völker Brasiliens vom Großgrundbesitzern aus ihrem Lebensraum vertrieben und man legte riesige Waldbrände. Häuptling Payé protestierte gegen den Landraub, wurde von Killern (Pistoleiros) gejagt. Der mutige Häuptling wollte nicht emigrieren, nicht irgendwo Asyl beantragen, sondern seine Heimat schützen, gegen die Eindringlinge verteidigen und seine indianische Identität bewahren. Nachdem er und sein Stamm monatelang im Regenwald verschwunden waren, tauchten sie jetzt wieder auf. Doch mit dem Virus drohen neue tödliche Gefahren.

Im Oktober 1988 am Rio Xingu: Reporter Peter Hain im Gespräch mit Häuptling Payé, der seine Tochter Chica im Arm hält